News Archiv

ETC Gauff Mobility Solutions verstärkt Geschäftsführung — 22. August 2017

Berlin. Helge Haugk (Dipl. Inf. FH) ist zum 01.07.2017 aufgrund seiner langjährigen hervorragenden Leistungen in der ETC zum Geschäftsführer der ETC Gauff Mobility Solutions GmbH bestellt und verantwortet zukünftig gemeinsam mit Gernot Steinbrink die Entwicklung der Gesellschaft.

Seit 2002 ist Herr Haugk im Unternehmen tätig und war zuletzt als Bereichsleiter IT-Solutions und Leiter der Niederlassung Olten/Schweiz für die zukunftsweisenden IT-Lösungen des Unternehmens verantwortlich. Seine langjährigen Erfahrungen sind eine wichtige Säule für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Mit der Berufung von Herrn Haugk (38) in die Geschäftsführung wird ein weiterer konsequenter Schritt in Richtung Neuausrichtung der ETC Gauff Mobility Solutions gegangen und entsprechend neue Impulse für ein nachhaltiges, zukunftsorientiertes Wachstum der Gesellschaft im Verbund der international tätigen Gauff Consultants Unternehmensgruppe gesetzt.

Helge Haugk zu seiner Geschäftsführungsfunktion: „Ich freue mich auf die neue Verantwortung und Aufgabe und bin sicher, dass der Ausbau der IT Solutions der richtige Weg ist. Mit unseren Lösungen und Beratern werden wir unsere Kunden noch stärker unterstützen, befähigen und begleiten auf dem Weg in die Digitalisierung“

Darüber hinaus wird auf Grund der positiven geschäftlichen Entwicklung in der Schweiz Herr Peter Herren als Leiter der Niederlassung Schweiz der ETC in Olten, als ein weiterer Garant für die marktgerechte und kundenorientierte Aufstellung der Gesellschaft, eingesetzt.

Gernot Steinbrink und Helge Haugk
Kontakt Berlin: +49 30 2 54 65 320; E-Mail: helge.haugk@etc-consult.de

Was macht eigentlich… Daniel Kerwien? — 23. Mai 2017

Daniel Kerwien ist seit über 25 Jahren in vielfältigen Verkehrsplanungsprojekten im In- und Ausland für die Gauff Consultants tätig. Seit einem Jahr hat er die Verantwortung für das Projektmanagement im Bereich IT-Solutions der Gauff Mobility Solutions. Er hat in den 80-iger Jahren an der Hochschule für Verkehrswesen Dresden die Fachrichtung Eisenbahntransporttechnologie studiert. Aktuell leitet Daniel Kerwien u.a. die Einführung eines Fahrerassistenzsystems (FAS) im Umfeld des Produktes DatNet der Gauff Mobility Solutions bei diversen Eisenbahnverkehrsunternehmen.

Kontakt: Gauff Consultants Niederlassung Berlin, team-berlin@gauff.com, Tel. +49 30 2 54 65-0

 

 

Gauff Consultants rüsten Eisenbahnverkehrsunternehmen mit einem Fahrerassistenzsystem aus

Die Anwendung des System FAS basiert auf einem gemeinsamen Ansatz der Nutzung des Produktes DatNet der Gauff Mobility Solutions und dem FAS, des Instituts für angewandte Verkehrstelematik GmbH (INAVET) aus Dresden.

Mit der Einführung des FAS werden folgende Erwartungen erfüllt:

  • einfache und individuelle Fahrempfehlungen sowie Informationen für den Triebfahrzeugführer mit Hinblick auf den Energiebedarf
  • energetische Optimierung sowohl zwischen 2 Halten als auch auf der gesamten Linie eines Zuglaufes
  • flüssigerer Ablauf des Bahnbetriebs
  • optimale Nutzung von Fahrzeitreserven

Das FAS besitzt einen ausgeklügelten Algorithmus, mit dessen Hilfe eine energieoptimale Fahrweise zwischen zwei Halten unter Berücksichtigung der Pünktlichkeitsanforderungen gewährleistet wird. Eine Energieeinsparung wird möglich, wenn die prognostizierte Ankunft vor der Plan-Ankunft liegt, weil dadurch ein optimales Verteilen der vorhandenen Fahrzeitreserven für die Fahrt erfolgt. Der Algorithmus bestimmt den optimalen Umschaltzeitpunkt zwischen den Fahrregimes Beschleunigen und Abschalten der Traktionsleistung (Auslauf). Die Empfehlungen für das Fahrpersonal werden auf den Fahrzeugen vorhandenen Tf-Unit über eine spezielle FAS-App angezeigt.

Zwischen den Halten wird die durch das FAS berechnete, präzise Ankunftsprognose für den nächsten Halt angezeigt. Bei einem außerplanmäßigem Halt (z.B. an einem Signal) wird die Prognose auf Basis der Infrastruktur- und Fahrzeugdaten des FAS aktualisiert.

Es werden dabei diverse betriebsspezifische Anforderungen wie Verspätungstoleranzen, wichtige Halte, Zugkreuzungen, Bedarfshalte berücksichtigt. Die Infrastrukturdatenerfassung erfolgt vor Inbetriebnahme des Systems durch präzise Messfahrten mit Triebfahrzeugen.

Der Einsatz eines FAS ist sowohl auf Dieselstrecken als auch auf elektrifizierten Strecken möglich. Das System wurde in der zweiten Hälfte des letzten Jahres bei der cantus Verkehrsgesellschaft mbH/Kassel auf ihrem gesamten Streckennetz eingeführt. Gegenwärtig wird es im Netz Mitte bei der NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG/Hamburg eingeführt.

Das Fahrerassistenzsystem bringt eine deutliche Einsparung von Energiekosten, reduziert Ihre Vorplanankünfte und Verspätungen im Bahnbetrieb mit positiven Wirkungen auf die Pönale gegenüber dem Aufgabenträger und senkt zusätzlich die Instandhaltungskosten durch einen geringeren Fahrzeugverschleiß.

Wollen Sie mehr zu diesem Projekt der Gauff Consultants erfahren oder zu den Produkten DatNet und FAS, wenden Sie sich gerne an Herrn Daniel Kerwien.

Funktionsweise des FAS

 

Ausgabe der Empfehlungen für das Fahrpersonal

Was macht eigentlich… Torsten Perner? —

Torsten Perner hat nach einem längeren Aufenthalt in Polen an der TU Dresden Verkehrsingenieurwesen studiert und anschließend für die Stadtverwaltung Freiburg i.Br. gearbeitet. Seit über 15 Jahren ist er in Verkehrsplanungsprojekten im In- und Ausland tätig. Neben Deutschland wirkt er insbesondere in Skandinavien, Mittel- und Osteuropa sowie Afrika. Seit 2005 leitet er bei den Gauff Consultants das Team „Integrierte Verkehrsplanung“.

Aktuell unterstützt Torsten Perner die Planungsgesellschaft „Odense Letbane“, die in der dänischen Stadt bis 2020 ein völlig neues Straßenbahnsystem realisiert.

Kontakt: Gauff Consultants Niederlassung Berlin, team-berlin@gauff.com, Tel. +49 30 2 54 65-0

 

 


Gauff Consultants bereiten Betrieb der neuen Straßenbahn in Odense vor – Inbetriebnahme im Jahr 2020

Die auf der Insel Fünen gelegene Stadt Odense ist mit rund 170.000 Einwohnern nach Kopenhagen und Århus die drittgrößte Stadt Dänemarks. Wie so viele europäische Städte hat Odense in den Nachkriegsjahren ein vorhandenes Straßenbahnsystem abgeschafft und vorwiegend auf den Individualverkehr gesetzt – in Odense neben dem Auto auch in starkem Maße auf den Radverkehr. Dem öffentlichen Verkehr verblieb in der Stadt hingegen nur ein Schattendasein.

Im Jahr 2011 hat der Stadtrat Odense einstimmig beschlossen, bis 2020 ein modernes Straßenbahnsystem einzuführen. Zunächst ist eine rund 14,5 km lange Linie vorgesehen, die später um eine zweite Linie ergänzt werden soll. Die Investitionen für die erste Linie belaufen sich auf rund 250 Mio. €, die sich der dänische Staat, die Region Syddanmark und die Kommune Odense teilen. Verbunden mit der Straßenbahninvestition ist ein umfangreiches städtebauliches Programm, so wird u.a. die in den Nachkriegsjahren schnellstraßenartig ausgebaute Thomas B. Thriges Straße vollständig zurückgebaut und in eine Fußgängerzone umgewandelt, durch die auch die Straßenbahn fahren wird.

Die erste Linie verläuft von Nordwest durch das Stadtzentrum nach Südost zwischen den Vororten Tarup und Hjallese. Im Nordwesten bindet sie das Sportzentrum inkl. Fußballstadion, in der Innenstadt den Hauptbahnhof Odense an, die zentrale Verkehrsdrehscheibe Fünens. Im Südosten wird der Standort der südfünischen Universität durch die neue Straßenbahn erheblich aufgewertet, südlich angrenzend ist gar ein völlig neuer Krankenhausstandort um die Straßenbahntrasse herum geplant. Durch diese enge städtebauliche und verkehrliche Integration wird mit einer erheblichen Zunahme der Fahrgäste im öffentlichen Verkehr gerechnet. So werden täglich rund 35.000 Fahrgäste die mindestens alle 10 Minuten verkehrenden Straßenbahnen nutzen. Da es in Dänemark bisher keine Straßenbahn gibt (neben Odense planen auch Kopenhagen und Århus neue Systeme) blickt man bei der Planung sehr stark in andere Länder, insbesondere Frankreich, Großbritannien und Deutschland.

Als Generalplaner hat die städtische Gesellschaft Odense Letbane (OL) ein Konsortium aus der dänischen COWI A/S und der französischen SYSTRA beauftragt. Dieses Konsortium wird vor Ort, durch die Gauff Consultants in verkehrsplanerischen und betriebstechnischen Fragestellungen seit 2014 unterstützt. So sind die Gauff Consultants u.a. verantwortlich für

  • Erarbeitung des Betriebsprogrammes/Fahrplans inkl. des erforderlichen Fahrzeugparks
  • Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für den Straßenbahnbetrieb inkl. Personaltraining
  • Systemüberprüfungen und Kompatibilitätstests für den geplanten Betrieb

Wollen Sie mehr zu diesem Projekt der Gauff Consultants erfahren, wenden Sie sich gerne an Herrn Torsten Perner.

2020 startet in Odense / Dänemark ein modernes Straßenbahnsystem mitgeplant von den Gauff Consultants

 

Die neue Straßenbahn in Odense wird auch durch die Erfahrung und Kompetenz der Gauff Consultants unterstützt

 

Die geplante Trassenführung der beiden Straßenbahnlinien in Odense / Dänemark // alle Abbildungen – Quelle: Odense Letbane

Was macht eigentlich… Fabian Walter? —

Fabian Walter ist promovierter Wirtschaftsingenieur und seit mehr als 15 Jahren in den Bereichen Logistik, IT und Transport tätig. Nach der Leitung der Gruppe Transportnetzwerke am DB Schenker Stiftungslehrstuhl für Logistikdienstleistungen und Transport an der Technischen Universität Berlin, war er Post Doc und stellvertretender Fachgebietsleiter am Fachgebiet Unternehmensführung und Logistik an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2016 leitet er bei den Gauff Consultants das Team „Güterverkehr“.

Aktuell unterstützt er in einem internationalen Beraterteam das „Jernbanedirektoratet“ bei der Kapazitätsberechnung und Planung des intermodalen Terminals Oslo-Alnabru für die Jahre 2040 und 2060 in Norwegen. In Luxemburg unterstützt er die „Chemins de Fer Luxembourgeois“ bei der Entwicklung und Einführung einer Anwendung für mobile Endgeräte zur papierlosen Unterstützung der Triebfahrzeugführer und Zugbegleiter.

Kontakt: Gauff Consultants Niederlassung Berlin, team-berlin@gauff.com, Tel. +49 30 2 54 65-0

 

Gauff Consultants analysiert die Kapazität von Ausbauvarianten des intermodalen Umschlagterminals im Gleisknotenpunkt Oslo Alnabru für 2040 und 2060

Das Terminal Oslo Alnabru ist der zentrale Knotenpunkt für Wagenladungs- und intermodale Verkehre in Norwegen. Die Umschlagsprozesse zwischen Straße und Schiene bündeln unter anderem den gesamten Postverkehr des Landes. Gleichzeitig stellt das Terminal eine Pufferfunktion im norwegischen Schienengüternetz dar. In den vergangenen Jahren wurden mit den drei relevanten Umschlagseinheiten Wechselbrücken, Containern und Sattelaufliegern umgerechnet über eine halbe Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Obwohl damit die Kapazitätsgrenze des Terminals nahezu erreicht ist, wird bis zum Jahr 2040 ein marktseitiges Wachstum auf bis zu 900.000 TEU prognostiziert. Dieses Mengenwachstum wird bis 2060 auf 1,2 Millionen TEU geschätzt – mehr als eine Verdopplung der aktuellen Umschlagszahlen. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit, Ausbauvarianten für das bestehende Terminal im Hinblick auf diese Kapazitätsziele für die Schiene, das Umschlagsequipment und die Straße kritisch zu hinterfragen.

Die bestehenden neun Ausbauvarianten wurden im Rahmen einer multikriteriellen Analyse auf ihre Eignung für ein effektives und effizientes intermodales Umschlagsterminal hin untersucht. Im Ergebnis konnten zwei geeignete Varianten identifiziert werden, die mit dem bestehenden Terminal verglichen werden. Die Varianten betrachten jeweils einen nördlichen sowie einen südlichen Terminalbereich. In diesen beiden Bereichen wird sowohl auf kontinuierliche Umschläge mit Portalkränen, als auch auf schnelle mobile Umschläge mit Reachstackern und Gabelstaplern Wert gelegt.

Die ab 2030 im transeuropäischen Transportnetzwerk (TEN-T) geforderten über 700 Meter langen Züge, der Ausbau innerhalb der – sich in einem Halbbogen befindlichen – Grenzen von Alnabru und die daraus resultierende Problematik geeigneter Lagerplätze, erforderten jedoch eine notwendige Überarbeitung der Ausbauvarianten. Hierbei wurde eine zu priorisierende Variante erarbeitet, die eine deutlich verbesserte Anordnung und Nutzung des Umschlagequipments in Verbindung mit dem dort verfügbaren Lagerbereich ermöglicht. Das daran angeschlossene Straßensystem und die damit verbundenen Manipulationsflächen ermöglichen nun fließende Umschlagsprozesse. Schienenseitig konnten durch die Einplanung veränderter Weichen und Grundtechnologien entscheidende Durchbrüche bei der Verbindung der beiden Terminalhälften sowie der Umschlagsmodule und Rangiergleisgruppen erzielt werden. Gleichzeitig werden hierdurch auch längere Gleisgruppen innerhalb der bestehenden Infrastruktur ermöglicht. Eine positive Evaluation des Umschlagsterminals zur Erreichung der hohen Kapazitätsziele ist somit greifbar geworden und ermöglicht die gewonnen Erfahrungen auch auf weitere Terminals in Skandinavien und dem gesamten transeuropäischen Transportnetzwerk zu übertragen.

Das internationale Beratungsteam besteht aus COWI AS (Norwegen), COWI A/S (Dänemark), ETC Transport Consultants GmbH (ETC) und Baltic Marine Consult GmbH (BMC). Gauff Consultants ist u.a. verantwortlich für die

  • multikriterielle Analyse der bestehenden Ausbauvarianten,
  • die Erstellung der Planungsempfehlungen und Kapazitätsberechnung auf der Schiene,
  • die Erstellung der Planungsempfehlungen und Kapazitätsberechnung des Umschlagequipments im Terminal
  • sowie die übergeordnete Methodik der Kapazitätsberechnung.

Der Auftraggeber ist das dem Transportministerium untergeordnete Jernbanedirektoratet (bis Dezember 2016 Jernbaneverket). Jernbanedirektoratet verantwortet als staatliche Verwaltungsorganisation den Betrieb der Eisenbahnen in Norwegen.

Im Rahmen der Kapazitätsanalyse des intermodalen Terminals Oslo-Alnabru wurden für die Ladungseinheiten (Container, Wechselbrücken und Sattelauflieger) alle vorhandenen Informationen und Prozesse für die Terminalbestandteile Straße, Schiene sowie das Umschlagequipment analysiert und ergänzt. Zur Identifizierung geeigneter vorgegebener Planungskonzepte wurden diese – hinsichtlich der betrachteten Elemente sowie Kapazitätsziele von 900.000 bzw. 1,2 Millionen TEU – einer multikriteriellen Analyse unterzogen. Im Ergebnis werden nun zwei erfolgversprechende Konzepte beim Re-Design begleitet und mit dem Status-quo als Referenz untereinander abgeglichen

Gauff Consultants – cantus setzt Fahrerassistenzsystem in Betrieb — 12. Mai 2017

Um die Triebfahrzeugführer bei ihrer Arbeit zu unterstützen hat die cantus Verkehrsgesellschaft in Zusammenarbeit mit den Partnern ETC – Gauff Mobility Solutions und INAVET GmbH ein Fahrerassistenzsystem (FAS) eingeführt. Als neues Modul der unternehmensweiten Datendrehscheibe DatNet ist das System nach erfolgreicher Erprobungs- und Testphase seit Februar 2017 für das gesamte Netz der cantus produktiv im Einsatz.

Mit Hilfe des FAS wird eine energieoptimale Fahrweise zwischen zwei Halten unter Berücksichtigung der Pünktlichkeitsanforderungen gewährleistet. Eine Energieeinsparung wird möglich durch ein optimales Verteilen der vorhandenen Fahrzeitreserven. Dazu wurde die FAS-App smarttrains in das bestehende DatNet mobile integriert, über welche die Triebfahrzeugführer die Fahrempfehlungen erhalten.

Während der gesamten Zugfahrt wird die durch das FAS präzise berechnete Ankunftsprognose des nächsten Halts angezeigt. Bei einem außerplanmäßigen Halt (z.B. an einem Signal) werden die Prognosen und Fahrempfehlungen durch das Zusammenspiel zwischen DatNet und smarttrains automatisch aktualisiert. Dabei werden betriebsspezifische Anforderungen wie Verspätungstoleranzen, wichtige Halte, Zugkreuzungen und Bedarfshalte berücksichtigt. Die Infrastrukturdatenerfassung erfolgt vor Inbetriebnahme des Systems durch präzise Messfahrten mit den tatsächlich eingesetzten Triebfahrzeugen.

Das FAS sorgt für eine deutliche Einsparung von Energiekosten, reduziert die Vorplanankünfte und Verspätungen im Bahnbetrieb mit positiven Wirkungen auf die Pönale gegenüber dem Aufgabenträger und senkt zusätzlich die Instandhaltungskosten durch einen geringeren Fahrzeugverschleiß. Der Einsatz ist sowohl auf diesel- als auch auf elektrisch betriebenen Fahrzeugen möglich.

Gegenwärtig wird das FAS auch bei der NBE nordbahn und bei agilis eingeführt.

Das FAS ist ein weiteres, von den Kunden nachgefragtes Modul, welches das ETC-Produkt unternehmensweite Datendrehscheibe DatNet sinnvoll ergänzt. Insbesondere im Zusammenhang mit dem DatNet Energiemanagement-Tool bildet das FAS den abschließenden Baustein im Prozess von der Energieprognose über die Optimierung des Energieeinkaufs bis hin zur Abrechnung. Damit zeigt sich die Stärke des DatNet als schnittstellenoffenes, modulares System, welches flexibel erweitert und den speziellen Kundenanforderungen angepasst werden kann.

Gauff Consultants als Partner – ODEG setzt noch stärker auf Digitalisierung – Innovation Informationstechnologie im Eisenbahnverkehr 2.0 — 25. April 2017

Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG), als modernes, innovatives privates Eisenbahnverkehrsunternehmen, setzt noch einmal verstärkt auf Standardisierung und Digitalisierung ihrer betrieblichen Prozesse. Gemeinsam mit der ETC- Gauff Mobility Solutions  wird eine unternehmensweite Datendrehscheibe eingeführt sowie die Fahrzeugflotte der ODEG aufgerüstet. Dafür nutzt die ODEG das ETC- Gauff Mobility Solutions Produkt DatNet.

Ab dem 2. Quartal 2017 werden die ersten relevanten Geschäftsprozesse rund um Betriebsplanung, Betriebsdisposition und Fahrgastinformation der ODEG abgebildet und digitalisiert. Gleichzeitig wird mit den Prozessen die erfolgreiche Betriebsaufnahme des wieder gewonnenen Spree-Neiße-Netzes im Dezember 2018 vorbereitet. Zukünftig werden alle Fahrzeuge der ODEG-Flotte durch das ITCS DatNet betrieblich überwacht und die Fahrgastinformation der ODEG (TFT-Monitore, App, Website) ganzheitlich durch die Datendrehscheibe mit Echtzeitdaten versorgt.

Hier zeigt sich die Stärke des ETC- Gauff Mobility Solutions Produkts DatNet mit seinem schnittstellenoffenen, modularen Aufbau. Nur so wird die Möglichkeit geschaffen das System flexibel anzupassen und den speziellen Anforderungen der ODEG gerecht zu werden. Die Einführung erfolgt unter Berücksichtigung der betrieblichen Prozesskette phasenweise und wird – bildlich gesprochen – unter rollendem Rad durchgeführt.

Die ODEG ist die größte private Eisenbahn im Osten Deutschlands. Die Regionalbahn mit 42 Triebfahrzeugen, betreibt im Auftrag der Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt insgesamt 11 Linien. Auf diesen Linien, mit einer Streckenlänge von rund 1.200 km, werden jährlich ca. 11 Millionen Zugkilometer erbracht und rund 17,9 Millionen Fahrgäste befördert.

Mit dem DatNet bietet ETC– Gauff Mobility Solutions die ideale Lösung für jedes Verkehrsunternehmen, das sich in Punkto Zuverlässigkeit, Prozessoptimierung und Effizienz täglich stellen muss und

Die ETC– Gauff Mobility Solutions mit ihren Kernkompetenzen echtzeitbasierte Datendrehscheiben, RBL/ITCS, Mobile Business Anwendungen, Qualitätsmess- und Managementsysteme sowie Haltestellenmanagement ist in der Verkehrsbranche ein angesehener Partner. Sie hat in ihren Anwendungen bereits rund 1.220 Fahrzeuge und mehr als 3.370 Betriebspersonale eingebunden.

Gauff Consultants bauen Standort Olten / Schweiz weiter aus — 4. April 2017

Seit 2009 ist die Zweigniederlassung der ETC – Gauff Mobility Solutions in Olten ein zuverlässiger und innovativer Partner für ÖV-Beratung, Qualitätsmess- und Managementinformationssysteme, echtzeitbasierte Datendrehscheiben (ITCS/KIS) sowie mobile Softwarelösungen in der Schweiz. Im gleichen Zeitraum wurden wichtige ÖV-Projekte in der Schweiz durch die ETC – Gauff Mobility Solutions erfolgreich umgesetzt. Somit könne die Gauff Consultants inzwischen auf eine Reihe namhafter Stammkunden aus der Schweizer ÖV-Branche zählen, wodurch die Mitarbeiterzahl am Standort Olten kontinuierlich wachsen konnte.

Um diesen Kurs auch zukünftig erfolgreich fortzuführen, wurde die Leitung am Standort Olten durch Peter Herren (Dipl.-Ing. FH, Jg. 1968) an der Seite von Helge Haugk (Dipl.-Inf. FH, Jg. 1978) verstärkt. Peter Herren bringt einen breiten Mix an Führungserfahrungen und Know-how im Öffentlichen Verkehr mit. Mit seiner Gewinnung baut die ETC – Gauff Mobility Solutions kontinuierlich ihre Stärke – Kombination von IT- und ÖV-Fachwissen aus einer Hand – aus.

Helge Haugk, Prokurist IT-Solutions und Leiter der Zweigniederlassung sagt:
„Wir sind überzeugt mit der Personalentscheidung den Kundenbedürfnissen nach langfristigen, qualitativ hochstehenden Dienstleistungen und Produkten noch besser gerecht zu werden.“

Helge Haugk selbst fokussiert sich künftig stärker in den Bereichen Produkteentwicklung, Projektmanagement und Wissenssicherung innerhalb der Gauff Consultants. Zudem sichert er die gute Verzahnung zwischen dem Hauptsitz Berlin und dem Standort Schweiz ab. Als Fachexperte bleibt er dem Schweizer Markt weiterhin erhalten.

Mit dem Einstieg von Peter Herren setzt die ETC – Gauff Mobility Solutions ein klares Zeichen für den Standort Schweiz.

v.l. Herr Peter Herren, Herr Helge Haugk

agilis testet kostengünstiges Fahrgast-WLAN im SPNV — 21. März 2017

Für viele Fahrgäste ist die Verfügbarkeit von WLAN im SPNV enorm wichtig. Das regionale Eisenbahnverkehrsunternehmen agilis, mit Sitz in Regensburg, will diesem Kundenwunsch nachgehen und hat sich dafür entschieden, gemeinsam mit dem Partner ETC – Gauff Mobility Solutions, im ersten Schritt zu prüfen, ob die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Einsatz eines zuverlässigen WLANs gerade in den ländlichen Regionen gewährleistet sind. ETC – Gauff Mobility Solutions ist es gelungen, hierfür eine beispielhafte Lösung für die anstehenden Tests der Empfangsqualitäten entlang der Strecken zu finden. Realisiert wird dies mit Hilfe des Partners netmodule. Ein Router bietet mit bis zu vier UMTS/LTE-Modulen, bis zu vier SIM-Karten und zwei WiFi-Modulen die ideale Lösung für diese Herausforderung. Eingebaut wurde diese kostengünstige Lösung zunächst in einem Fahrzeug, welches sich im Einsatz auf dem agilis Netz ENR – Elektronnetz Regensburg befindet.

Nach Abschluss der Pilotphase im März/April 2017 werden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und die nächsten Schritte besprochen. In Abhängigkeit von der Netzverfügbarkeit könnte  die Anbindung aller Fahrzeuge der agilis an das neue Modul „Fahrgast-WLAN“ der unternehmensweiten Datendrehscheibe DatNet erfolgen.

Mit dieser Lösung wird das ETC – Gauff Mobility Solutions-Produkt unternehmensweite Datendrehscheibe DatNet um ein weiteres, von den EVU nachgefragtes Modul, ergänzt. Damit zeigt sich die Stärke dieses Produktes als schnittstellenoffenes, modulares System, welches flexibel erweitert und den speziellen Kundenanforderungen angepasst werden kann.

Die ETC – Gauff Mobility Solutions ist ein in der Verkehrsbranche etabliertes Berliner Unternehmen mit den Kernkompetenzen echtzeitbasierte Datendrehscheiben, RBL/ITCS, Mobile Business Anwendungen, Qualitätsmess- und Managementsysteme sowie Haltestellenmanagement. Die ETC – Gauff Mobility Solutions hat in ihre Anwendungen bereits rund 1220 Fahrzeuge und mehr als 3370 Betriebspersonale eingebunden. Mit dem DatNet bietet die ETC – Gauff Mobility Solutions die ideale Lösung für jedes Verkehrsunternehmen, das täglich in den Punkten Zuverlässigkeit, Prozessoptimierung und Effizienz bestehen muss.

Die agilis ist ein regionales Eisenbahnverkehrsunternehmen mit insgesamt 64 Fahrzeugen und bedient im Auftrag des Freistaats Bayern seit nunmehr fünf Jahren qualitätsführend die Netze agilis-Mitte (E-Netz Regensburg mit Donautalbahn) und agilis-Nord (D-Netz Oberfranken). Auf beiden Netzen werden jährlich etwa 10 Millionen Zugkilometer erbracht und somit rund 11 Millionen Fahrgäste befördert. Somit ist agilis für rund 10 Prozent des Regionalverkehrs auf Bayerns Schienen verantwortlich.

Alle Fahrzeuge der Flotte sowie die Kundeninformation werden mittels dem ITCS DatNet betrieblich überwacht und gesteuert.

Gauff Consultants – Ein großer Erfolg – InnoTrans 2016 — 17. Oktober 2016

Bei der diesjährigen InnoTrans blicken die Gauff Consultants, vertreten durch die Gauff Rail Engineering, die ETC – Gauff Mobility Solutions, die Hamburg Consult und die PB Consult, auf eine sehr erfolgreiche Teilnahme zurück. An jedem Messetag konnten viele nationale wie internationale Kunden und Partner am Stand begrüßt werden und Einblick in die Kompetenzen und innovativen Produkt-Lösungen der Gauff Consultants bekommen.

Everything Rail – unter diesem Slogan präsentierte die Gauff Rail Engineering den Messeschwerpunkt, das System Bahn aus einer Hand mit den dazugehörigen Planungs- und Überwachungsleistungen. Gleichzeitig war der auffällige Stand in der Halle 4.1 Anlaufpunkt für Jobinteressenten und fester Bestandteil der Career Tours, bei denen Studentinnen und Studenten einen Überblick über Berufs- und Karrierechancen bei den Gauff Consultants bekamen.

Die ETC – Gauff Mobility Solutions steht als InnoTrans-Aussteller der ersten Stunde, also seit 1998, wie kein zweites Beratungsunternehmen für den Wandel im Mobilitätsmarkt. Neben der immer noch im Unternehmen vorhandenen Expertise hinsichtlich strategischer Konzeptionen, Betriebs- und Verkehrsplanungen und Tarif- und Erlösberechnungen hat sich der Fokus des Unternehmens in Richtung IT-Lösungen für Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger verschoben. Dieser Strukturwandel wurde von den Messebesuchern goutiert. So standen die Präsentationen der webbasierten IT- und Datenmanagement-Lösungen wie DatNet, Q.Daba, MIPS und Q.Monitor im Fokus des Kundeninteresses.

Neben dem Messestand selber bildet das „ÖPNV-Forum“ eine weitere Konstante im Messeauftritt der ETC – Gauff Mobility Solutions. Unterstützt von der Messe Berlin und gemeinsam mit dem Planungsbüro für Verkehr wurde diese Veranstaltung bereits zum 10. Male durchgeführt. Unter dem Motto „Der ÖPNV in 2030 – Herausforderungen und strategische Handlungsoptionen“ sowie der Moderation von Prof. Knut Ringat (Geschäftsführer Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH) diskutierten wieder über 160 Teilnehmer aus dem In- und Ausland gemeinsam mit hochkarätigen Referenten die zukünftigen Herausforderungen und Entwicklungschancen des öffentlichen Personennahverkehrs im Mobilitätsmarkt. Mehr zum Forum finden Sie hier

PB Consult präsentierte sich am Gemeinschaftsstand von Gauff Consultants der Fachwelt. Unter dem Dach von Gauff Consultants konnten sowohl für nationale Kunden aus dem Bereich der Verkehrsunternehmen als auch im internationalen Bereich die Kompetenzen von PB Consult als Einzelner, aber auch als Gauff Consultants insgesamt, eindrucksvoll aufgezeigt werden. Speziell im internationalen Geschäft entwickeln die Firmen von Gauff Consultants in Ostafrika, Osteuropa und Südasien durch ihre gemeinsamen Aktivitäten mehr und mehr Erfolge im Bereich der schnellwachsenden Städte und ihren Fragestellungen rund um das Thema Mobilität, für das die PB Consult im besonderen Maße steht: Urbane Mobilität gestalten.

Hamburg Consult – seit fast 50 Jahren beraten Ingenieure verschiedenster Disziplinen unter dem Label Hamburg Consult Auftraggeber im öffentlichen Verkehr in Deutschland und darüber hinaus in vielen Ländern der Welt, vor allem im asiatischen Raum. Tilo Franz, Geschäftsführer der Hamburg Consult, dazu: „Währenddessen wir in den zurückliegenden Jahren lediglich als Besucher auf der InnoTrans präsent waren, hatte Hamburg Consult in diesem Jahr erstmals einen eigenen Auftritt auf dem Stand der Gauff Consultants. Die gute Resonanz hat uns darin bestärkt, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind und unsere Kunden so wesentlich besser erreichen können. Damit die Zeit bis zur nächsten InnoTrans 2018 nicht zu lang wird, tragen wir permanent viele interessante Informationen aus der Welt des Verkehrs auf dem APT-NewsChannel für unsere Kunden und Partner zusammen.“

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen Auftraggebern und Geschäftspartnern bedanken, die uns auf unserem Stand besucht haben und mit denen wir sehr gute Gespräche führen konnten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, spätestens auf der InnoTrans 2018!

p1190799

Gauff Rail Engineering begrüßt rund 40 StudentInnen bei einem geführten Messerundgang der Career Tours an unserem Stand.

Eszter Gácsi gibt einen kurzen Überblick über Karrierechancen in unserem Unternehmen

p1190794

Halle 4.1. Stand 112 der Gauff Consultants – Treffpunkt auf der Innotrans 2016

20160920_102417

Termine und Fachgespräche zu den Lösungen der Gauff Consultants

p1190821

Gauff Consultants Stand – an allen Messetagen sehr gut besucht

20160920_102405

Geschäftsführung der Gauff Consultants – Karlheinz Fleischmann, Stefan Wallmann – beide Gauff Rail Engineering,

Gernot Steinbrink – ETC Gauff Mobility Solutions und Tilo Franz – Hamburg Consult

Fahrzeugcontrolling der BEG – ETC betritt bundesweites Neuland — 12. Oktober 2016

Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr:

„Im Bereich Schiene ist die größte Herausforderung der massive Investitionsstau.
Auf Dauer können wir die Herausforderungen im SPNV nur mit mehr Geld, also mit höheren Regionalisierungsmitteln, stemmen.
Dieser Einsicht hat sich nach langen und schwierigen Verhandlungen nun auch der Bund nicht weiter verschlossen. […] Das ist eine gute Grundlage für die weitere dynamische Entwicklung des ÖPNV in Bayern.“

bild3

Nach dem Ausbruch der Finanzmarktkrise Ende 2008 sind die Besteller im SPNV der Not gehorchend dazu übergegangen, die Finanzierung des größten Kostenblocks – der Fahrzeuge – bei großen Netzvolumina mit eigenen Instrumenten zu unterstützen.

Dies war und ist bis heute bei großen Netzen notwendig, um zwischen der DB AG und den Wettbewerbern ein level playing field herzustellen. In Bayern geschieht dies mit der Gewährung von Kapitaldienstgarantien des Landes.

In der Folge dieses Engagements sehen sich die Garantiegeber in der Pflicht, die Werthaltigkeit der Fahrzeuge engmaschig zu kontrollieren. Den Wert zu erhalten setzt voraus, das Rollende Material wie geplant „in Wert zu setzen“, d.h. beispielsweise Herstellung und Abnahme der Fahrzeuge engmaschig zu monitoren, um das Risiko späterer unliebsamer Überraschungen bei der Qualität (Dauerfestigkeit) gering zu halten.

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) versichert sich hierzu des externen Sachverstandes, den ETC zusammen mit KCW und vier erfahrenen Fahrzeugexperten seit Beginn dieses Jahres einbringt.

Derzeit erstreckt sich der 14jährige Controllingauftrag auf drei Teilnetze: Dieselnetz Allgäu, Dieselnetz Augsburg I sowie die S-Bahn Nürnberg. Letzteres ist von besonderem Interesse, weil sich der Rechtsstreit über die beabsichtigte Vergabe an National Express wie Kaugummi zieht. Allerdings soll der finale Urteilsspruch unmittelbar bevorstehen.

Sollte National Express als Sieger hervorgehen, ist angesichts der bisherigen politischen Reaktionen im Frankenland damit zu rechnen, dass die Zuverlässigkeit des neuen Akteurs und seiner Fahrzeuge besonders beäugt wird.

Beim Dieselnetz Allgäu hat sich die Controlling-Gruppe mit DB Regio im Juni erfolgreich konstituiert. Nun sollen im Oktober die Geschäftsordnung und die Informationsprozesse abgestimmt werden.

Das Projekt stößt auch unter Aufgabenträgern auf bundesweite Resonanz, weil es eine Pilotfunktion übernimmt.

ETC ist daher optimistisch, für weitere Ausschreibungen von Controllingleistungen im Fahrzeugbereich gut gerüstet zu sein. mhy

 

Optimierung der Energieprozesse mit DatNet —

bild4

Mit dem Modul DatNet Energiemanagement kann die gesamte Kommunikation zum Thema Energieprognose und -abrechnung mit Ihrem Energielieferanten vereinfacht und automatisiert werden.

Dazu werden die Energieverbräuche bei Zugfahrten und entsprechende Abrechnungsdaten aus Fremdsystemen über Importschnittstellen übernommen, z.B. auch aus den TEMA-Boxen der Fahrzeuge.

Die Prognose des Energieverbrauchs, der Energieverbrauch des Vorjahres wie auch die Traktionsleistung werden über Schnittstellen an die jeweiligen Empfänger (z.B. DB Energie) versendet.

Somit wird die automatisierte Marktkommunikation direkt über die Prozesse des DatNet EM-Tool per XML-Format geleistet, welches im Rahmen des weiterentwickelten Netzzugangsmodells vom 1.11.2015 von DB Energie eingeführt wurde.

Für die Prognoserechnung des täglichen und jährlichen Energieverbrauchs wird die Traktionsenergie benötigt, die aus initial im DatNet hinterlegten Traktionsenergiewerten je Baureihe und Zugkonfiguration (Berechnung findet offline statt, z.B. mit dem Tool Dynamis) und dem tagesaktuellen Soll-Fahrplan für jede einzelne Zugfahrt ermittelt wird. Weiterhin wird der tagesaktuelle Fahrzeugumlaufplan ausgewertet, in dessen Ergebnis auch die Standzeiten der einzelnen Umläufe bestimmt werden.

Aus den Standzeiten wird der Energieverbrauch der abgestellten Fahrzeuge berechnet, der ebenfalls in die Prognosen einfließt.

Der Prozess endet jedoch nicht beim Einkauf der Energie und dem Prüfen der Abrechnungen. Mit dem nachgelagerten Fahrassistenzsystem (FAS) sind Sie in der Lage, durch adäquate Fahrempfehlungen für Ihre Lokführer weitere Einsparpotenziale auszuschöpfen.

Ein intelligenter Algorithmus berücksichtigt hierbei nicht nur die Streckentopologie und die eigene Verspätungslage, sondern auch kreuzende und voraus fahrende Züge. dpr

bild5

Analyse des nationalen Flugverkehrsmarktes —

„Im Luftverkehr herrscht weltweit ein sehr hoher Wettbewerb. Ich bin überzeugt: Die deutschen Luftverkehrsunternehmen sind hier insgesamt gut aufgestellt. Sie stehen für hohe Qualität und wettbewerbsfähige Preise.“
(Peter Hintze (CDU) im Interview mit Norbert Wahn – NWZ online)

Im Auftrag des ADV (Arbeitsverband Deutscher Verkehrsflughäfen) hat die ETC Daten zum relationsscharfen Fluggastaufkommen auf 30 innerdeutschen Verbindungen zwischen den zehn aufkommensstärksten Flughäfen untersucht.

Diese sind neben den internationalen Hubs München und Frankfurt auch Düsseldorf, Hamburg, Berlin, Köln/Bonn, Stuttgart, Hannover, Nürnberg und Dresden und bilden das stabile Rückgrat des nationalen Flugverkehrs.

Diese Top-10-Flughäfen waren zwischen 2004 bis 2015 konstant für mehr als 90% des Fluggastaufkommens innerhalb Deutschlands verantwortlich.

Gegenstand der Untersuchung war die Entwicklung der Einsteiger zwischen 2004 und 2015 auf Strecken mit bestehendem, regulären Flugangebot auszuwerten. Die Analyse wurde durch einen detaillierten, reellen Reisezeit- und Reisekostenvergleich ergänzt. Dieser ermöglichte es, nach den stilisierten Präferenzen der Business- und Freizeitkunden die Gesamtreisezeit von Quelle zu Ziel sowie die Gesamtreisekosten per Flugzeug, Zug, Auto und Fernbus abzubilden.

Um eine vergleichbare distanzbasierte Basis zu haben, wurde auf der Grundlage der verkehrsgeografisch etablierten Methodik jeweils das Rathaus als Ausgangs- und Zielort jeder Relation angenommen. Damit wurde bewusst in der Tendenz zunächst „gegen das System Flugverkehr“ gerechnet, da z.B. der Bahnhof systematisch näher am Rathaus liegt als der Flughafen einer Stadt.

Die Ergebnisse zeigen: Der nationale Flugverkehr spielt seine Stärken bei Reiseweiten von mehr als 400 km aus – 2015 flogen beispielsweise 91% aller Einsteiger auf innerdeutschen Strecken über 400km.

Der Reisezeitvergleich hat ergeben, dass genau ab dieser Distanz (d.h. bei ca. 3h15 Gesamtreisezeit) der Flugverkehr für den zeitsensiblen Businessreisenden vorteilhaft ist.

Bei genauerer Betrachtung aller untersuchten Relationen wird ersichtlich, dass vor allem die sehr kurzen Strecken gegenüber dem Basisjahr 2004 an Einsteigern eingebüßt haben. Die Kernnachfrage ist in den letzten Jahren allerdings stabil geblieben. Längere und mittlere Strecken haben dagegen Zuwächse verzeichnet.

Die Analysen haben die Grundlage gebildet für das „ADV Faktenpapier zum innerdeutschen Flugverkehr“, das über die Website des ADV öffentlich zugänglich ist. sho

bild6

Qualitätsmesssystem für den regionalen Personenverkehr der Schweiz (QMS RPV CH) —

bild7

Bund und Kantone der Schweiz geben jährlich ca. 1,8 Mrd. CHF allein für die Finanzierung des regionalen Personenverkehrs aus. Das entspricht ca. 200 € pro Einwohner. Damit ist dieser Wert doppelt so hoch wie in Deutschland.

Daher hat der Schweizerische Bundesrat in Artikel 9 der 2009 verabschiedeten „Verordnung über die Abgeltung des regionalen Personenverkehrs (ARPV)“ die Einrichtung eines schweizweiten Qualitätsmesssystems für eben diese Verkehre unter Einbezug von Kantonen und Transportunternehmen (TU) festgelegt.

Das damit beauftragte Bundesamt für Verkehr (BAV) hat seit 2010 durch verschiedenste Aktivitäten den Weg hierzu geebnet. Im Jahre 2014 wurden der Praxistest und entsprechend des Erfolges dieses Testes optional der Regelbetrieb in einem WTO-Verfahren weltweit ausgeschrieben. Die ETC Transport Consultants GmbH hat damals die Ausschreibung gewonnen. Im Jahre 2015 wurde der Praxistest erfolgreich in zwei Pilotregionen durchgeführt. Damit konnte der bis zum 31. Dezember 2024 datierte Regelbetrieb beschlossen werden.

Das QMS RPV CH wurde in Anlehnung an die EN 13816 für den ÖV entwickelt und basiert inhaltlich auf den beiden Säulen:

  • Pünktlichkeitsmessung DPM
  • Testkundenmessung MSS

Die hierbei ermittelten Daten sind in einer Datenbank zusammen zu führen. Die ETC Transport Consultants GmbH hat hierfür die webbasierte Datenbank Q.Daba entwickelt, in die zum einen die einzelnen Daten einfließen und zum anderen die unterschiedlichen Beteiligten (BAV, Kantone, TU) mit ihren jeweils spezifischen Zugriffsrechten diese Daten einsehen und auswerten können.

Die ETC Transport Consultants GmbH hat verschiedene Schnittstellen implementiert, um die Echtzeitdaten importieren zu können. So konnten z.B. die Anschluss an die Datendrehscheiben CUS (SBB) und Bernmobil (Kanton Bern) realisiert werden. Die Planung, Organisation und Durchführung der Testkundenmessungen mit einer rechtlich validen Stichprobengröße werden ebenfalls durch die ETC vorgenommen.

Mit dem 2016 begonnenen Regelbetrieb werden schrittweise zwischen April und Juli 2016 alle Unternehmen der Schweiz, die Leistungen im regionalen Personenverkehr erbringen, in das System eingebunden. Um dies zu realisieren, ist ein qualifiziertes Stakeholder-Management eine wichtige Voraussetzung.

Nähere Informationen hierzu und zu spezifischen Kantonslösungen für die ausschließlich durch sie finanzierten Ortsverkehre finden Sie im nächsten Newsletter. wbo

bild8

ETC unterstützt die Strategiekommission ÖPNV/SPNV in Sachsen —

Thomas Baum, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Das Gutachten bildet eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit der Strategiekommission. Zum ersten Mal haben wir jetzt eine komplette Bestandsaufnahme des sächsischen ÖPNV-Systems vorliegen.“

Im Mai 2015 wurde auf der Grundlage des aktuellen Koalitionsvertrags die Strategiekommission für den sächsischen ÖPNV und SPNV ins Leben gerufen. Sie besteht aus 27 Mitgliedern, die alle wesentlichen gesellschaftlichen Gruppierungen vertreten.

Ziel der Kommissionsarbeit ist es, eine Gesamtstrategie für einen leistungsfähigen ÖPNV zu entwickeln.

ETC berät zusammen mit der KCW GmbH das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und die dort eingerichtete Geschäftsstelle zu einem breiten Spektrum an Themen. Zunächst wurde bis April 2016 ein Basisgutachten erstellt, das die Grundlagen für die Kommissionsarbeit legt.

Seitdem stehen die strategische Beratung des SMWA und die fachliche Begleitung der fünf Arbeitsgruppen im Mittelpunkt, vor allem die Bearbeitung von Schwerpunktthemen, die die Mitglieder der AGs gewählt haben.

  • So führen ETC/KCW für die AG „Tarif und Vertrieb“ ein Vertriebsbenchmarking durch, das die Zukunft der Vertriebskanäle beleuchtet.
  • Die AG Finanzierung hat eine vergleichende Analyse der ÖPNV-Finanzstrukturen von 4 Bundesländern (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz) mit jener in Sachsen erbeten.
  • Für die AG Angebotsentwicklung werden verschiedene Angebotsszenarien untersucht.
  • Darüber hinaus sind die Gutachter dabei, in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten die Datengrundlagen im kommunalen ÖSPV zu schaffen, was im bundesweiten Maßstab ein Novum darstellt.

Damit die konzeptionellen Vorschläge eine Chance haben, in den Doppelhaushalt 2018/2019 und in den nächsten Landesnahverkehrsplan einzufließen, soll der Zeitplan gestrafft werden. So sollen die Ergebnisse bereits Mitte 2017 zusammengeführt werden und bis zum Jahresende in einen Abschlussbericht münden.

Besonders beäugt werden dürfte die Arbeit der AG Organisation, die sich am 25.8. konstituierte und Empfehlungen zur künftigen Aufstellung der Aufgabenträgerseite aussprechen soll. 2018 soll dann als Jahr der Umsetzung genutzt werden.

ETC steht mit KCW vor der spannenden Herausforderung, ein Gesamtpaket an Aufgaben zu bewältigen, das in Spitzenzeiten bis zu 12 Berater bindet. mhy

bild9

Aktuelle und kostengünstige Einnahmenaufteilung durch Nutzung von Vertriebsdaten —

Die Aufteilung der Einnahmen in Verbundtarifen ist oft ein schwieriges Thema. Wesentliches Kriterium für eine als gerecht empfundene Einnahmenaufteilung ist die Nachfrageorientierung, d.h. die Anteile der Unternehmen hängen von der jeweiligen Fahrgastnachfrage im Verbundtarif ab. Die Angaben zu Menge und Struktur der Nachfrage werden hierfür klassisch durch Verkehrserhebungen gewonnen.

Entsprechend dem Ziel einer genauen Aufteilung der Einnahmen werden hohe Anforderungen an die Qualität der Zähl- und Befragungsdaten gestellt. Damit verbunden ist jedes Mal ein Kostenrahmen, der die Verbünde und Unternehmen stark belastet bzw. von Fördermitteln abhängig macht.

Veränderungen von Angebot (Tarife, Preise, Fahrplan) und Nachfrage (Wahlverhalten) sowie organisatorischer Natur (Vergaben von Liniennetzen im SPNV und im Busbereich) erfordern häufigere Aktualisierungen der Einnahmenaufteilung als es ein sonst üblicher Rhythmus von großen „Verkehrserhebungen“ zulässt.

Die ETC hat für die Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter die Einbeziehung von jeweils aktuellen, relationsbezogenen Vertriebsdaten in die Einnahmenaufteilung geprüft und mit den Partnern der Einnahmenaufteilung ein Verfahren entwickelt, welches auf der Basis der Vertriebsdaten des Vorjahres in Verbindung mit den entsprechenden Fahrplandaten eine sehr weitgehende Zuordnung der Nachfrage zu den Unternehmen ermöglicht.

Gemeinsam wurden aber auch Relationen identifiziert, für die die relationsbezogenen Vertriebsdaten keine hinreichende Genauigkeit liefern, um auf die anteilige Nutzung schließen zu können. Teilweise konnte mit einfachen Annahmen und Parallelbetrachtungen ein eleganter Kompromiss erzielt werden.

Für bestimmte Relationen von großer Bedeutung wird die aus den Vertriebsdaten genau bekannte quantitative Nachfrage mit Angaben zur Verteilung der Nachfrage durch eine gezielte Erhebung ergänzt.

Die Begrenzung der Erhebung auf eine eng definierte Fragestellung ermöglicht es, diese Daten mit einem Aufwand zu generieren, der sehr gering im Verhältnis zum erzielten Genauigkeitsgewinn ist.

Dem Verbund und den Unternehmen steht damit ein Verfahren zur Verfügung, welches gezielt in jenen Abrechnungsjahren mit wesentlichen Veränderungen kostengünstig eingesetzt wird – während für die Zwischenjahre eine normale Fortschreibung völlig ausreichend ist.

Die „Beschränkung“ auf Vertriebsdaten des aufzuteilenden Tarifes hat im Vergleich zu Erhebungen den Vorteil, dass die Genauigkeit nicht durch Fahrgäste mit Fremdtarifen (Landes-, Haus-, SPNV-, Fernverkehrstarife) beeinträchtigt wird. fne

bild100

10. ÖPNV-Forum im Rahmen der InnoTrans 2016 — 11. Oktober 2016

Am 22. September 2016 feierte das traditionelle ÖPNV-Forum 20-jähriges Bestehen auf der InnoTrans, der weltweiten Leitmesse für Schienenverkehr. Die Veranstalter dieser Reihe, ETC- Gauff Mobility Solutions und das Planungsbüro für Verkehr, haben mit dem Thema „Der ÖPNV in 2030 – Herausforderungen und strategische Handlungsoptionen“ wie in den vergangenen Jahren ein aktuelles Thema aufgegriffen. Die Mobilitätsbranche steht vor Herausforderungen und Entscheidungen von bisher unbekannter Dimension. Themen wie Entwicklung der finanziellen Rahmenbedingungen oder die voranschreitende Digitalisierung bilden den Rahmen für einen grundlegenden Umbruch der Branche. Einige dieser Aspekte standen daher auch im Fokus des 10. ÖPNV-Forums.

Prof. Ringat (RMV) (Quelle: InnoTrans Berlin)

Prof. Ringat (RMV) (Quelle: InnoTrans Berlin)

Unter der Moderation von Prof. Knut Ringat (Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH) beleuchteten und diskutierten mit Hartwig Rolf (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, Land Brandenburg), Werner Faber (Verband deutscher Verkehrsunternehmen e.V.), Bernd Sablotny (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit), Thomas Schare (NETINERA Deutschland GmbH), Helge Haugk (ETC- Gauff Mobility Solutions) und Burkhard Ehlen (VVO Verkehrsverbund Oberelbe GmbH) renommierte Fachleute das Thema aus den verschiedenen Blickwinkeln.

H. Rolf beleuchtete in seinem Impulsreferat die Strategie 2030 für den ÖPNV in Brandenburg. Er wies aus Sicht des Landes Brandenburg auf die sehr heterogenen Rahmenbedingungen zwischen Zuwachs der Einwohnerzahlen im Berliner Umland und weiterem Rückgang in den berlinfernen Regionen verbunden mit äußerst dispersen Ansprüchen an Ausgestaltung und Finanzierung des ÖPNV hin. W. Faber griff in seiner Key Note die Problematik von Wettbewerb und mangelnder Finanzierung auf. Er stellte die Frage, ob sich der ÖPNV im Abwärtstrend befindet. B. Sablotny stellte die sächsischen Erfahrungen und Perspektiven im ÖPNV, die sich aus der Arbeit der Strategiekommission ergaben, vor. T. Schare und H. Haugk widmeten sich der Digitalisierung 4.0 und gingen der Frage nach, welche Erwartungen ein Verkehrsunternehmen daran hat sowie welchen Herausforderungen es sich stellen muss. Als letzter Key-Note-Redner hat sich B. Ehlen des Aspekts des Wettbewerbs auf dem Wege bis 2030 gewidmet. Die anschließende Podiumsdiskussion bezog auch Fragen des Publikums mit ein.

Teilnehmer der Podiumsdiskussion (Quelle: InnoTrans Berlin)

Teilnehmer der Podiumsdiskussion (Quelle: InnoTrans Berlin)

Das 10. ÖPNV-Forum stieß mit weit über 150 Gästen aus dem In- und Ausland wieder auf ein reges Interesse und war eine der am stärksten frequentierten Veranstaltungen im Rahmenprogramm der InnoTrans. Im Anschluss an das ÖPNV-Forum kam es zu einer Vielzahl von regen Gesprächen zwischen Veranstaltern und Gästen. Das 11. ÖPNV-Forum findet am 20. September 2018 statt.

ETC – Gauff Mobility Solutions auf Wachstumskurs — 16. März 2016

Erweiterung in der Breite und Tiefe

Die ETC – Gauff Mobility Solutions ist ein seit über 40 Jahren etabliertes Beratungs-, Planungs- und Softwareunternehmen im Verkehrsmarkt, das insbesondere in den letzten drei Jahren national wie international stark gewachsen ist. Seit 2009 – als 100% Tochter der Gauff Rail Engineering GmbH & Co. KG – fester Bestandteil der Gauff Consultants, stiegen die Umsatzerlöse der ETC in den letzten drei Jahren um rund 40%. Im gleichen Zeitraum wuchs die Zahl der Mitarbeiter auf 65.
Um diesen Kurs auch zukünftig erfolgreich fortzuführen, stellt sich das Unternehmen in den Bereichsleitungen wie im Team in Teilen neu auf. Unter den Geschäftsführern Gernot Steinbrink und Dieter B. Gauff werden die beiden Bereiche IT-Solutions (Kontakt) und Mobility (Kontakt) künftig von zwei Doppelspitzen geleitet.

Bereich IT- Solutions
Im Bereich IT- Solutions tritt Mathias Müller an die Seite von Helge Haugk, der sich verstärkt beim Ausbau der Zweigniederlassung Olten in der Schweiz engagieren wird. Vor allem das Projekt der flächendeckenden Qualitätsmessung im regionalen Personenverkehr im Auftrag des Schweizer Bundesamtes für Verkehr stellt die ETC mit dem Standort Olten vor neue Aufgaben (Newstix vom 23.02.2016).
Neben Helge Haugk wird die Schweizer Dependance auch durch Mirjam Schwager als stellvertretene Niederlassungsleiterin seit dem 01.01.2016 mit vertreten.
Kernprodukte des Bereichs IT-Solutions sind hochinnovative und flexible Software-Lösungen wie cloud-basierte rechnergestützte Betriebsleitsysteme (ITCS), zentrale Datendrehscheiben, Energie- und Qualitätsmanagementsysteme sowie mobile Technologien (native Apps). Das gute Wachstum seit 2012 hat zur Folge, dass eine Vielzahl der in Deutschland agierenden Eisenbahnverkehrsunternehmen auf ETC-Lösungen zurückgreifen, wie:

datnet-300x150datnet-mobile-350x150qdaba-350x150

qdaba-mobile-350x150mips-350x150qmonitor-350x150

Bereich Mobility
Im Bereich Mobility übernimmt Michael Holzhey die Aufgabe, die Präsenz der ETC – Gauff Mobility Solutions im deutschsprachigen Markt zu erhöhen. Hinrich Brümmer wird sich schwerpunktmäßig auf die internationalen Aktivitäten der ETC in Skandinavien, Asien und Afrika, im Verbund mit den weiteren Gauff-Unternehmen, konzentrieren.
Erklärtes Ziel des Bereichs Mobility ist es, das Team von heute ca. 20 auf 30 Berater/innen auszubauen. Damit sollen künftig die Kompetenzfelder der Mobilitätsberatung und damit der zunehmende Bedarf der Kunden nach spezialisierten Systemlösungen abgedeckt werden. Zu den Stammsäulen Strategie & Finanzierung, Integrierte Verkehrsplanung, Erlösmanagement und Güterverkehr kommen drei neue Kompetenzfelder hinzu. „Infrastruktur- & Fahrzeugbewirtschaftung“ trägt dem kürzlich gewonnenen Projekt zum Fahrzeugcontrolling der BEG Rechnung, und „Betrieb von Verkehrssystemen“ schärft das Profil der vorhandenen Kompetenzen, z.B. Eisenbahnverkehrsunternehmen bei der Betriebsaufnahme zu unterstützen. Mit dem Kompetenzfeld „Neue Mobilität“ wird ein Zukunfts-Labor geschaffen, das mit innovativen Ansätzen im Verkehrsmarkt experimentieren wird.
Um den Wachstumskurs personell zu untersetzen, konnten in den letzten Monaten vier Neuzugänge im Bereich Mobility gewonnen werden. Karen Wanner und Thomas Petersen stärken die ökonomisch-strategische Kompetenz, Marian Volmer, erweitert das Know-how zu Tarif, Vertrieb und Einnahmenaufteilung und Dr. Fabian Walter bringt sein Wissen über IT-gestützte Prozesse im Güterverkehr ein.

HBruemmer
Dipl.-Ing. Hinrich Brümmer
Bereichsleiter Mobility, Prokurist
E-Mail: hinrich.bruemmer@etc-consult.de

michaelholzey
Dipl.-Volksw. Michael Holzhey
Bereichsleiter Mobility
E-Mail: michael.holzhey@etc-consult.de

HHaugk
Dipl. Inf. Helge Haugk
Bereichsleiter IT-Solutions, Prokurist
E-Mail: helge.haugk@etc-consult.de

mathiasmueller
Dipl.-Inf. (FH) Mathias Müller
Bereichsleiter IT-Solutions
E-Mail: mathias.mueller@etc-consult.de

ETC DatNet – Die moderne, flexible RBL-Plattform — 22. Januar 2016

Messe-News zur IT-TRANS 2016

Karlsruhe: In einer immer mobileren Welt ermöglichen rechnergestützte Betriebsleitsysteme (RBL/ITCS), echtzeitbasierte VDV-Datendrehscheiben, Qualitätsmess- und Planungssysteme sowie mobile Softwarelösungen (Apps) eine schnelle, zuverlässige und transparente Kundeninformation im ÖPNV, die Zusammenführung aller Daten von der Planung bis zur Abrechnung der Leistungen, automatisierte Auswertungen, kurze Reaktionszeiten und vereinfachte Kommunikationswege zwischen den Mitarbeitern.

Die 1974 gegründete ETC – Gauff Mobility Solutions , heute ein Unternehmen der Gauff Consultants, hat mit ihren engagierten Teams an den Standorten Berlin und Olten (Schweiz) für genau diese Herausforderungen die richtige Softwareplattform geschaffen, die sie live an ihrem Stand auf der diesjährigen IT-Trans präsentiert.

Das webbasierte, moderne DatNet ist ein Werkzeug zum Aufbau standardisierter Systemlandschaften im ÖPNV. Es dient zur zentralen Entgegennahme, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung aller Daten im Prozess einer Fahrt, ganz gleich ob Zug oder Bus. Der Kunde kann sich sein System aus einer Vielzahl von Modulen je nach Anforderungen bzw. Verkehrsvertrag zusammenstellen, egal ob ein vollständiges rechnergestütztes Betriebsleitsystem (RBL/ITCS) aufgebaut, mit Auskunftssystemen auf VDV-Standard kommuniziert oder das Weisungs- und Berichtswesen automatisiert werden sollen.

Das DatNet verfügt über eine umfangreiche Palette von Standardschnittstellen, neben den bekannten VDV-Standards sind dies Formate wie railML®, VDV 452, DIVA oder HAFAS-Rohdaten welche eine reibungslose Kommunikation mit Fahrgastinformations- und Fahrgastzählsystemen, Automaten oder Auskunftssystemen, aber auch neuen Medien wie Google Maps, Facebook oder Twitter garantieren.

Eins der neuesten Module in der DatNet-Landschaft ist das Tool Energiemanagement für die Planung, Prognose und Abrechnung des täglichen Energiebedarfs bei elektrischen Zugfahrten und die Automatisierung der gesamten Energiemarktkommunikation auf XML-Basis. Energieprognose und –abrechnung arbeiten hier nahtlos mit den vorhandenen Funktionalitäten der Sollfahrplanverwaltung und der tagesaktuellen Disposition zusammen.

Immer mehr Verkehrsunternehmen setzen für die tägliche Arbeit auf die DatNet-Plattform der ETC – Gauff Mobility Solutions, so dass mittlerweile 500 Schienenfahrzeuge aller Hersteller, 150 Busse und 1.500 Personale über das System kommunizieren. Alle bekannten Auskunftssysteme inklusive dem RIS der DB AG und dem CUS der Schweizer Bundesbahnen sind direkt an das DatNet angebunden.

Weitere Informationen zur IT-TRANS 2016 finden Sie hier.

ETC – Gauff Consultants auf der IT Trans 2016 — 14. Dezember 2015

Auf der IT Trans 2016 vom 1. bis 3. März in Karlsruhe ist die ETC Gauff Mobility Solutions mit einem Stand vertreten. Dort werden innovative Gauff Produkte rund um das Thema öffentlicher Personennahverkehr von der ETC Gauff Mobility Solutions präsentiert. Auf dem Market Update Forum wird ein Fachvortrag zum Daten-Informationsaustausch im ÖPNV den Messeauftritt ergänzen.

Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Termin auf der Messe und Ihren kostenlosen Eintrittsgutschein.

Zur Terminsvereinbarung und für weitere Informationen steht Ihnen in der ETC Gauff Mobility Solutions Frau Freytag (susanne.freytag@etc-consult.de) gerne zur Verfügung.

Die IT Trans ist der globale Treffpunkt für den öffentlichen Personenverkehr. Mit wissenschaftlicher Konferenz und Fachmesse verknüpft die IT Trans zwei unterschiedliche Formate. In der Fachmesse präsentieren renommierte Unternehmen und Verbände aus der ganzen Welt wegbereitende Produkte, die Konferenz bietet eine Plattform für den Informationsaustausch zu IT Lösungen für den öffentlichen Personenverkehr.

ETC und Qnamic vereinbaren strategische Allianz — 1. November 2015

ETC Transport Consultants GmbH, Berlin, der Anbieter des  RBL-System DatNet und Qnamic AG, Hägendorf (Schweiz), mit Ihrem Produkt RailOpt für Integrierte Fahrzeug- und Personalplanung, haben vereinbart, zukünftig ihre jeweiligen Produktangebote zu integrieren. Damit entsteht eine einheitliche Softwareplattform von der Betriebsplanung über die Disposition zum RBL-System und der Leitstelle.

Die so standardisierte und einfache Kommunikation stellt einen ständigen Datenaustausch zwischen Planung und Betrieb sowie die Bereitstellung plausibler Echtzeitdaten für die Kundenauskunft sicher. Prognosedaten sowie Eingaben des Leitstellenpersonals können direkt wieder in die operativen Planungsprozesse zurückgegeben werden. Die gewonnenen Daten aus DatNet und RailOpt dienen ferner dem unternehmensweiten Personal- und Berichtswesen. Automatisiert erstellte Berichte erfüllen die jeweiligen Anforderungen und Lieferpflichten der Verkehrsverträge.

Neben der Programmierarbeit für kundenspezifische Komponenten bietet die neue Zusammenarbeit beider Unternehmen den Betrieb sowie die fachliche und technische Betriebsführung des Gesamtsystems an, zu der auch ein 24-Stunden-Support gehört.

Gernot Steinbrink, Geschäftsführer ETC, sagt:  „Gemeinsam mit unseren sich ergänzenden Lösungsansätzen der Produkte DatNet und RailOpt haben wir eine integrierte Lösung aus Planung und Betrieb mit eingebautem RBL-System. Für unsere Kunden wird ein erheblicher Mehrwert geschaffen durch diese Kombination, die in der Form am Markt noch nicht verfügbar war“.

Dr. Claudia Schmid, CEO Qnamic AG, ergänzt: „Der Anspruch an zeitnahe und genaue Informationen steigt im Markt rasant. Durch die Kombination unserer Produkte wird die Integration von Planung, Leitstelle und Schnittstellen des RBL zu einem Gesamtsystem erreicht und dadurch werden die Effizienz der Mitarbeiter und die Informationsqualität nachhaltig gesteigert“.

Zurück